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Ab ins Grüne! Tipps für die Gartenarbeit

Studien belegen: Wer regelmäßig Gartenarbeit betreibt, beugt Krankheiten vor, lebt länger und ist außerdem glücklicher. Hier ein paar Tipps für die Arbeit im Garten oder auf dem eigenen Balkon.

Studien belegen: Wer regelmäßig Gartenarbeit betreibt, beugt Krankheiten vor, lebt länger und ist außerdem glücklicher. Beim Gärtnern werden Grob- und Feinmotorik, Gleichgewichtssinn, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein trainiert, was zu mehr Selbstwertgefühl und Lebensfreude führen kann. Hier ein paar Tipps für die Arbeit im Garten oder auf dem eigenen Balkon – damit auch das Ergebnis der Gartenarbeit stimmt und Sie Freude an Ihren Pflanzen haben!

Gießen muss gelernt sein!

Vor allem in den Sommermonaten ist richtiges Gießen ein absolutes Muss. Dabei sollte man ein paar Regeln beachten:

Das ideale Gießwasser: Regenwasser ist das ideale Gießwasser, das mittels einer Regentonne im Garten aufgefangen werden kann. Ansonsten kann auch abgestandenes oder abgekochtes Leitungswasser zum Bewässern verwendet werden. Wenn Sie mit normalem Leitungswasser gießen, achten Sie darauf, dass es nicht zu kalt ist.

Die richtige Zeit zum Gießen: Bei besonders hohen Temperaturen ist es am besten, die Pflanzen am frühen Morgen zwischen 6 und 7 Uhr zu gießen, da das Wasser zu dieser Tageszeit nicht so schnell verdunstet. Wenn sich das zeitlich nicht ausgeht, erst am späteren Abend die Blumen mit Wasser versorgen. Auf gar keinen Fall während des Tages bei direkter Sonneneinstrahlung bewässern, da Wasser ja Sonne anzieht und so die Wurzeln und Blätter verbrennen.

Die Gießmenge beachten: Frisch eingesetzte Pflanzen sollten ruhig häufiger gegossen werden, damit sie richtig anwurzeln können. Kübelpflanzen und Blumentöpfe so lange gießen, bis das überschüssige Wasser aus den Ablauflöchern am Topfboden herausfließt. Tipp: Tontöpfe haben meistens unten ein Loch. Wenn man eine Tonscherbe darüber legt, fließt das Wasser besser ab und es kommt mehr Luft zu den Wurzeln. Für einen schönen grünen Rasen sollte dieser am späten Abend mit 10-15 Litern pro Quadratmeter gegossen werden. Bei Beeten sind 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter völlig ausreichend. An extrem heißen Tagen kann diese Menge nochmals um circa 10 Liter erhöht werden.

Tipp: Kaffeesud als Garten-Helfer

In Kaffeesud sind wertvolle Mineralien enthalten, wodurch er sich sehr gut als natürlicher Dünger (vor allem für Rosen!) eignet. Außerdem lockt Kaffeesud Regenwürmer an, die Sie gut bei der Gartenarbeit unterstützen: Regenwürmer lockern den Boden auf. Kaffeesud ist bei Gartenfans aber in erster Linie aus einem Grund beliebt: Er vertreibt ungebetene Gäste wie Schnecken, Ameisen und Katzen. Die darin enthaltenen Bitterstoffe sorgen für einen speziellen Geruch, den diese Tiere überhaupt nicht mögen und daher Ihrem Garten schön brav fernbleiben!

Maulwürfe und Vögel: niedlich, aber nervig

Maulwürfe sind nützlich und vor allem wirklich süß, aber leider bei Hobbygärtnern aufgrund der Erdhügel, die sie produzieren, überhaupt nicht beliebt. Um die niedlichen Tiere aus dem eigenen Garten zu vertreiben, gibt es zwei Tricks – keine Sorge, der Maulwurf kommt dabei nicht zu Schaden!

1. Lärmbelästigung: Maulwürfe haben gerne ihre Ruhe. Daher am besten einen Kindergeburtstag im Garten veranstalten und möglich viel und lange im eigenen grünen Reich arbeiten. Oder aber Sie vertreiben den Maulwurf mit leeren Glasflaschen: Graben Sie leere Glasflaschen in der Nähe der Maulwurfshügel in der Erde ein und lassen den Flaschenhals ca. 10 Zentimeter aus der Erde ragen. Der Wind erzeugt dadurch Geräusche, die Maulwürfe nicht leiden können und dann suchen sie sich einen ruhigeren Platz zum Schaufeln.

2. Geruchsbelästigung: Ein wenig saure Milch oder abgelaufenes Joghurt in das freigelegte Maulwurfsloch gießen und das bei so vielen Löchern wie möglich wiederholen. Mit ein wenig Glück nimmt der Maulwurf bald Reißaus.

Auch Vögel können das Glück im Garten trüben – vor allem während der Phase des Nest-Bauens, wenn sie gerne Zweige und dünne Äste ausreißen, um damit ein gemütliches Nest für den Nachwuchs zu bauen. Windräder und Holzstäbe, an denen bunte Bänder befestigt werden, schaffen hier Abhilfe und halten ungebetene fliegende Gäste fern.

Das oberste Gebot für erfolgreiche Gartenarbeit lautet: Vorsicht bei Temperaturstürzen! Lassen Sie sich nicht durch warme Nachmittage blenden und beginnen Sie nicht zu früh damit, empfindliche Pflanzen draußen einzusetzen. In der Regel gilt: Nach den Eisheiligen (12. bis 15. Mai) können auch kälteempfindliche Pflanzen ausgesetzt werden.

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