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Elektrofahrräder auf der Überholspur

Keine Angst mehr vor der nächsten Steigung! Elektrofahrräder, die beim Treten helfen wenn es notwendig ist, erobern die Straßen.

Man erkennt sie kaum auf der Straße und doch sind sie inzwischen allgegenwärtig: Elektrofahrräder mit zuschaltbarem Hilfsmotor. Im Jahr 2017 wurden laut ÖAMTC rund 120.000 Stück verkauft. Doch was genau tun diese Räder und warum sind sie so beliebt? 

Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass E-Bikes (die auch "Pedelec" – Pedal Electrical Cycles genannt werden) nur dann eine Eigenleistung erbringen, wenn getreten wird. Das unterscheidet sie zum Beispiel von E-Scootern oder anderen persönlichen Fahrzeugen. Die Leistung des Motors darf nicht mehr als 600 Watt betragen, und er darf die Körperleistung nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützen. Wer schneller fahren will, muss das mit Treten allein schaffen.  

Verfügbar sind vom Mountainbike bis zum tragbaren Faltrad so gut wie alle Fahrrad-Bauweisen. Es gibt auch sogenannte S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h schaffen und als Moped zugelassen sind (führerschein- und helmpflichtig, Zulassung, Versicherung).

Die Akkus sind bei den meisten Modellen herausnehmbar. Sie können daher bequem auch in Wohnungen aufgeladen werden. Beachten Sie: Vor allem bei günstigen Modellen können die Ladegeräte ganz schön laut werden. Unbedingt vorher "testhören"!

Elektrofahrräder: Unterstützung wenn nötig

Der Motor ist dazu eingebaut, um zu unterstützen wenn das notwendig ist. Während durchschnittlich trainierte Fahrerinnen und Fahrer beispielsweise auf der Geraden sehr gut vorwärtskommen, können manche bei Steigerungen schon Probleme bekommen. Früher hieß es dann entweder absteigen und schieben oder auf dem ersten Gang dahinstrampeln. Heute wird der Elektromotor zugeschaltet und sorgt für ein leichteres Treten. Ganz grob über den Daumen gepeilt halten die Akkus moderner E-Fahrräder für rund unterstützte 20 bis 30 Kilometer. Die Leistung ist jedoch abhängig von Gewicht, Außentemperatur und der eigenen Fahrweise. 

E-Bikes: Flott in der City

Ungewöhnlich ist, dass Pedelecs mit eingeschaltetem Motor statistisch betrachtet das schnellste Fortbewegungsmittel im Stadtverkehr sind. 25 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit schafft nichts, das auf der städtischen Fahrbahn unterwegs ist. E-Bikes sind allerdings auf dem Radweg unterwegs. Was natürlich für neue Gefahren sorgt, denn das klassische Fahrrad mit 1 MS (Menschenstärke) ist noch immer in der Überzahl. Daher bitte Vor- und Rücksicht am Radweg!

Sicher fahren

Ein E-Bike ist nicht unbedingt günstig zu kaufen. Gut, dass die ERGO Fahrradversicherung auch für Elektrofahrräder gilt (bis 25 km/h). Zwei Varianten stehen zur Auswahl. Den Selbstbehalt können Sie sparen, indem Sie Ihr Elektrofahrrad bei der Registrierungsdatenbank fase24 registrieren. 

Hier legen Sie gleich los mit Ihrer Versicherung fürs Elektrofahrrad: 

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