zurück

Energiespar-Tipps für die kalte Jahreszeit

Wenn in den Herbst- und Wintermonaten die Temperaturen sinken, steigen die Strom- und Heizkosten. Ein paar Handgriffe können helfen, das Haushaltskonto zu entlasten.

Heizkosten sparen leicht gemacht

Nasskaltes Wetter, eisiger Wind, wenige Stunden Tageslicht: Wenigstens zuhause soll es dann gemütlich, hell und warm sein. Mit folgenden Tipps hält sich der Energieverbrauch trotzdem in Grenzen:

  • Die Heizkörper sollten frei liegen, achten Sie daher auf Vorhänge und Möbel, die davor liegen oder stehen. Denn diese hindern die Wärme daran, sich auszubreiten.
  • Um Leistungseinbußen oder lästige Geräusche zu vermeiden, sollten die Heizkörper jährlich zu Beginn der Heizperiode entlüftet werden. Schauen Sie im Anschluss an der Heizungsanlage nach, ob Sie Wasser nachfüllen müssen.
  • Generell empfiehlt sich eine Raumtemperatur von rund 20 Grad. In Zimmern die weniger oft genutzt werden, zum Beispiel dem Schlafzimmer, ist eine Temperatur von 17 bis 19 Grad optimal. Interessant: Ein Temperaturunterschied von nur einem Grad kann die jährlichen Heizkosten um sechs Prozent senken!
  • Halten Sie die Zimmertüren geschlossen, damit die warme Luft nicht entweichen kann. Rollläden können bei Dunkelheit geschlossen werden, denn sie sorgen für eine bessere Wärmedämmung der Fenster.
  • Beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses ist es sinnvoll die Heizung herunterzudrehen. Ganz ausschalten raten wir jedoch nicht, da die Räume schnell auskühlen. Der Energieverbrauch für das Wiederaufheizen ist dann deutlich höher als die vorherige Ersparnis.
  • Auch regelmäßiges Lüften ist wichtig. Alle zwei bis drei Stunden vier bis sieben Minuten Stoßlüften ist empfehlenswert. Gekippte Fenster sind im Winter ungünstig - der Luftaustausch dauert dabei lange, während in dieser Zeit viel Wärme entweicht.

Stromfresser erkennen

An einem typischen, grauen Herbst- oder Wintertag ist ein heißes Bad sehr verlockend. Das tut gut, verbraucht aber auch viel Strom. Um etwa 160 Liter Wasser zu erhitzen, sind rund 6,5 kWh nötig. Für 75 Liter Wasser für eine Dusche sind es nur ungefähr 3 kWh. Wer gelegentlich auf eine warme Dusche ausweicht, kann dabei also einiges an Strom sparen. Auch der vermeintlich abgeschaltete Fernseher kann Strom verbrauchen. Denn häufig laufen die Geräte im Standby-Modus weiter. Haben Geräte keine Ausschalt-Funktion, hilft es nur, sie ganz auszustecken. Mehrfachsteckdosen mit einem Kippschalter sind hier praktisch, denn mit dem Umlegen des Schalters sind die Geräte wirklich aus.

Winterzeit ist Weihnachtszeit

Zu Weihnachten gehören, neben Keksen und einem Adventskranz, für viele auch Lichterketten. Brennen sie dauerhaft, benötigen sie viel Strom – gerade wenn es sich um alte Lichterketten handelt. Auch wenn die zehn Jahre alte Beleuchtung noch in gutem Zustand ist: Hier kann sich eine Neuanschaffung mit LED-Lämpchen lohnen. LED-Lampen haben eine höhere Lebensdauer und benötigen gleichzeitig weniger Strom als Glühbirnen – das gilt auch für die Zimmerbeleuchtung. Zudem empfiehlt es sich, die Lichterdekoration im und am Haus nicht rund um die Uhr brennen zu lassen. Verwenden Sie Zeitschaltuhren, um die Beleuchtung zu regeln. Wer das Haus verlässt, sollte grundsätzlich alle Lichter ausschalten.

zurück

Ähnliche Artikel

Paar in Socken vor dem Fernseher

So einfach und schnell machen Sie Ihr Zuhause winterfit

Die Tage werden kürzer - und das ist eine gute Gelegenheit, um die eigenen vier Wände auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

mehr lesen
Katze unter Christbaum

Schäden durch Haustiere

Eine zerbrochene Vase, ein zerbissener Schuh – kleinere oder größere Schäden können im Zusammenleben mit unseren tierischen Begleitern schnell passieren. Für welche Schäden kommt die Versicherung auf?

mehr lesen

Meine Bewertung

0 0