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Gut versichert auf die Skipiste

Was übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung, und was müssen Sie bei einem Skiunfall selbst zahlen?

Mit Start der Semesterferien machen sich viele sportbegeisterte Familien auf in die Berge. Leider passieren jedes Jahr Unfälle auf Österreichs Skipisten. Dabei spielen Selbstüberschätzung, fehlendes Risikobewusstsein oder unglückliche Zufälle eine große Rolle. Bergung und Rettungstransport sind oft nur mit einem Notarzthubschrauber möglich. Schon alleine ein durchschnittlicher Hubschraubereinsatz kommt laut ÖAMTC auf rund 3.500 Euro. Wer übernimmt hier die Kosten für die Bergung?

Bergungskosten

Die meisten Unfälle im alpinen Bereich fallen unter die Kategorie Freizeitunfall und sind somit nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Bergungs- und Beförderungskosten vom Berg ins Tal sind keine Leistung der Sozialversicherung. Das heißt, bei leichteren Verletzungen wie Knochenbrüchen, werden die Einsatzkosten eines Helikopters nicht übernommen. Nur mit einer privat abgeschlossenen Unfallversicherung oder einer Bergungskostenversicherung sind diese Kosten abgedeckt. Ansonsten müssen Sie die Bergungskosten selbst bezahlen.

Überprüfen

Alpine Vereine oder Kreditkartenfirmen bieten eine Versicherung an, die z. B. auch Helikopterkosten übernimmt. Achten Sie darauf, wie hoch der Maximalbetrag der Bergungs- und Rückholkosten ist. Die Übernahme der Kosten eines Helikoptereinsatzes kann auf eine bestimmte Summe oder eine bestimmte Freizeitaktivität begrenzt sein. Auch die Einsatzzeit eines Helikopters kann sich auf eine bestimmte Minutenanzahl beschränken. Übersteigen die Kosten die Versicherungssumme, müssen Sie aus der eigenen Tasche den Rest aufzahlen.

ERGO bietet eine eigene Bergungskostenversicherung an, die direkt über die ERGO Website oder die Alles Klar! App online abgeschlossen werden kann. Der Versicherungsschutz kann für 1,2,3,7 oder 14 Tage – also ideal für einen Skiurlaub – gewählt werden. Versichert sind:

  • Bergungskosten inkl. Rettungshubschrauber bis 7.500 Euro
  • Heilkosten bis 4.000 Euro
  • Sachkosten bis zu 1.000 Euro

Mit der Bergungskostenversicherung sind die Kosten für Suche, Bergung und Rettung nach einem Unfall gedeckt – auch wenn Sie keine private Unfallversicherung haben. Das Besondere: Schon eine Stunde nach Abschluss ist man versichert und kann so auch zu einem spontanen Skitag aufbrechen. Der Schutz gilt weltweit und endet nach Ablauf der gewählten Laufzeit automatisch. Die Versicherungspakete können flexibel für eine, zwei oder mehrere Personen abgeschlossen werden.

Folgen eines Freizeitunfalls

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie nur bei Arbeitsunfällen sowie auf dem Weg von und zur Arbeit. Auch Berufskrankheiten, die durch die Erwerbstätigkeit entstanden sind, werden übernommen. Bei einem Freizeitunfall sind Sie mit der gesetzlichen Unfallversicherung nicht genügend abgesichert, wenn Sie z. B. teure Nachbehandlungen benötigen. Umfassenden Schutz bietet in dem Fall nur eine private Unfallversicherung. Mit einer Unfallversicherung  von ERGO sind Sie gut geschützt und können Ihre Freizeit sorgenfrei genießen. Sie können Ihre private Unfallversicherung auch auf Ihre Lieben erweitern und so Ihre gesamte Familie absichern.

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