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Hausmittel gegen Erkältung

Es gibt eine Reihe von natürlichen Hausmitteln, mit denen Erkältungen bereits im Anfangsstadium bekämpft werden können.

Die Nase läuft, der Hals kratzt, die Glieder schmerzen – Symptome wie diese sind in der kalten Jahreszeit leider keine Ausnahme. Trockene Heizungsluft in den Wintermonaten begünstigt das Auftreten einer Erkältung. Die Nasenschleimhäute trocknen aus und Viren haben es einfacher, sich anzusiedeln und auszubreiten. Um dem Ganzen bereits in seinem Anfangsstadium ein Ende zu setzen, gibt es ein paar altbewährte Hausmittel, welche die ERGO Redaktion Ihnen hier vorstellen möchte.

Kamillen- und Salzinhalation

Lokale Anwendungen, die sich bei jeder Form von Schnupfen anbieten, sind Inhalationen. Inhalieren Sie in Form eines Dampfbades, indem Sie den Kopf über einen Kochtopf mit heißem Wasser halten und mit einem Handtuch abdecken. Der aufsteigende Dampf wird etwa 10 Minuten lang eingeatmet.  Durch die Inhalation mit Kamille oder Salz werden die Atemwege befeuchtet und damit das Atmen erleichtert. Die Kamille hemmt Entzündungen und das Salz hat eine schleimlösende Wirkung.

Anwendung: In einem Topf 3-5 Liter Wasser zum Kochen bringen und eine Handvoll Kamillenblüten bzw. 3-4 Beutel Kamillentee hinzufügen. Für die Inhalation mit Salz etwa 4 Esslöffel Salz beigeben.

Eine Alternative dazu bietet die Inhalation mit ätherischen Ölen, beispielsweise mit Pfefferminze oder Eukalyptus. Einige Tropfen davon reichen aus.

Holunderblütentee

Gegen eine einsetzende Erkältung hilft Holunderblütentee. Ein heiße Tasse davon, am besten mit Honig gesüßt, bringt den Körper dazu, stark zu schwitzen und sich gegen die Erkrankung zu wehren.

Anwendung: Besonders effektiv ist es, diesen Tee vor dem Schlafen gehen zu trinken und sich danach gut zuzudecken, um die Schwitzkur in Fahrt zu bringen. 

Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee

Bei Hals- und Rachenentzündungen können Gurgellösungen wahre Wunder bewirken. Salbei- und Kamillentee wirken entzündungshemmend und antibakteriell und leisten daher auch gute Dienste bei Entzündungen des Zahnfleisches.

Anwendung: 2-3 Mal täglich 5-10 Minuten ausgiebig gurgeln und die Gurgellösung danach immer ausspucken.

Wickel

Topfenwickel

Topfen ist bei verschiedenen Entzündungen hilfreich und somit vielseitig einsetzbar. Er wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd. Aufgrund seiner Hautverträglichkeit ist er auch für die Anwendung auf empfindlicher Haut geeignet.

Man unterscheidet zwischen kalten und warmen Topfenwickeln. Kalte Wickel werden bei Beschwerden wie Fieber oder Kopfschmerzen empfohlen, die Anwendung eines warmen Topfenwickels insbesondere bei Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen. 

Anwendung: Der Topfen wird etwa fingerdick in der Mitte einer Stoffunterlage (z. B. Baumwolltuch) aufgetragen und die vier Seiten des Tuchs eingeschlagen. Mithilfe eines weiteren Stofftuchs an der betreffenden Körperstelle (z. B. um den Hals) fixieren. Der Wickel sollte entfernt werden, wenn der Topfen eingetrocknet ist oder sich unangenehm anfühlt.

Der warme Wickel wird im Unterschied zum kalten Wickel auf Körpertemperatur erwärmt, bevor er angelegt wird. Den Wickel beispielsweise auf der Heizung oder zwischen zwei Wärmeflaschen vorwärmen.

Tipp: Magertopfen ist hierfür besser geeignet als der normale Topfen, weil er eine festere Konsistenz hat und daher weniger nässt.

Essigwickel

Bei Fieber entziehen feuchte Wadenwickel dem Körper Hitze und schaffen so einen Temperaturausgleich. Die Voraussetzung für das Gelingen eines fiebersenkenden Wadenwickels ist, dass der Körper der Person warm ist, auch Hände und Füße. Die Wickel reichen vom Knöchel bis zur Kniekehle und werden an beiden Beinen angelegt.

Anwendung: Zwei Stofftücher in Essig (zu gleichen Teilen mit Wasser verdünnt) eintauchen und um die Waden der Person wickeln. Anschließend wird als zweite Schicht ein Frottiertuch angelegt. Nach etwa 20 Minuten sind die Wickel zu wechseln, oder auch wenn sich diese nicht mehr kühl anfühlen. Achten Sie darauf, dass das Fieber bei der Anwendung nicht um mehr als einen Grad sinkt, da es ansonsten zu einer starken Kreislaufbelastung kommt.

Erkältungsbad

Bäder mit einem Zusatz aus Menthol-, Eukalyptus- oder Thymianöl fördern die Durchblutung und lindern Gliederschmerzen.

Anwendung: Die Badewanne mit etwa 38 Grad warmen Wasser füllen, ein beliebiges Öl hinzufügen und zehn Minuten darin baden. Wer Kreislaufbeschwerden hat, sollte die Wanne nur zur Hälfte mit Wasser füllen. Außerdem sollten Sie mit Fieber auf ein Bad verzichten, da es die Körpertemperatur erhöht und den Körper zu sehr belasten würde.

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