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Reisen mit Tieren

Mit den Vierbeinern in den Urlaub! Wir haben eine Liste mit Tipps zusammengestellt, damit Ihre Reise mit den felligen Freunden möglichst entspannt verläuft.

Während der Corona-Pandemie wurden überdurchschnittlich viele Haustiere angeschafft – man hatte ja durch die Beschränkungen genug Zeit, sich um das neue Familienmitglied zu kümmern. Leider ist nun traurige Realität geworden, was viele Tierschützer von Anfang an befürchtet haben: Nun, da es wieder Lockerungen gibt und Reisen möglich sind, werden viele vierbeinige Begleiter einfach ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht.

Das muss aber nicht die Lösung sein! Katzen fühlen sich zwar in vertrauter Umgebungen wohler und sind bei Veränderung oft stark gestresst und sollten daher zuhause gelassen werden. Hier kann man aber Nachbarn oder Freunde bitten, auf den Schmusetiger zu achten. Hunde hingegen sind einfachere Reisebegleiter. Sie fühlen sich generell immer dort wohl, wo auch Herrchen und / oder Frauchen sich aufhalten. Hier ein paar Tipps für die optimale Reiseplanung mit dem Vierbeiner:

Urlaubsziel und Planung

  • Wenn Sie Ihren Hund mit in den Urlaub nehmen wollen, achten Sie im Vorhinein darauf, welches Urlaubsziel Sie anstreben, denn nicht jedes Reiseziel ist für unsere heimischen Tiere geeignet. In tropischen und subtropischen Klimazonen beispielsweise fühlen sich unsere Hunde alles andere als wohl.
  • Achten Sie auch bei Auswahl der Unterkunft und Planung der Urlaubsaktivitäten auf Ihren Hund. Lassen Sie Ihr Tier nie lange Zeit in einer unbekannten Umgebung alleine. Das führt zu erheblichem Stress bei den Vierbeinern.
  • Beachten Sie, dass für die Unterbringung von Tieren oft einige Zusatzgebühren anfallen können.

Fahrt mit dem Auto

  • Bei Autoreisen sollten Sie bitte auf die Sicherung des Hundes achten. Nehmen Sie z. B. eine Transportbox für kleinere Tiere oder eine große Hundebox. Oder Sie montieren ein Trenngitter, sodass ihr Hund sich nicht im Fahrerbereich aufhält. Crashtests haben gezeigt, dass ein Gurtsystem nicht immer ausreichend ist. 
  • Stellen Sie Ihrem Tier genügend Flüssigkeit zur Verfügung (besonders bei Sommerurlauben).
  • Tiere mit langem oder dichtem Fell quält oft die Hitze bei einer langen Autofahrt. Hier kann ein kühles feuchtes Handtuch, das man über oder unter das Tier legt, helfen.
  • Bei längeren Fahrten mit dem Auto planen Sie die Fahrzeit in den kühlen Morgen- und Abendstunden. Über genügend Pausen wird sich Ihr Tier freuen.
  • Lassen Sie Ihren Hund niemals alleine im Auto sitzen.
  • Überprüfen Sie bei sehr starker Hitze vor dem Aussteigen den Asphalt. Tierpfoten sind besonders empfindlich.

Reisen mit dem Flugzeug

Wenn Ihr Urlaub nicht zu lange dauert und Sie eine andere Möglichkeit haben, ist es besser nicht mit dem Hund zu fliegen. Ein Haustier ist auf einer Flugreise großen Strapazen ausgesetzt. Besonders größere Tiere (meistens ab fünf Kilogramm) müssen während dem Flug in einem Transportbehälter untergebracht werden, was für sie eine große Belastung darstellt. Kleinere Tiere dürfen in den meisten Fällen in einer Transportbox mit an Bord genommen werden, müssen jedoch unter dem Vordersitz gehalten werden.

  • Um Vibrationen bei Start und Landung ein wenig zu mindern, hilft es, die Füße unter die Transportbox des Tieres zu stellen.
  • Informieren Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft über die entsprechenden Bestimmungen. Diese Regelungen sind je nach Airline unterschiedlich.
  • Buchen Sie Ihren Flug mit Haustier so früh wie möglich. Die meisten Fluggesellschaften beschränken sich auf eine gewisse Anzahl an Tieren und versuchen oft auch, nur eine Tierart mit an Bord zu haben.

Es muss aber nicht immer das Ausland sein. Österreich ist ja bekanntlich ein Land voller Tierfreunde, daher gibt es eine große Auswahl an Unterkünften, die Vierbeiner erlauben. Im Sommer ist für die meisten Hunde ein Sprung ins kühle Nass das größte Vergnügen. Eine Übersicht, in welchen heimischen Gewässern Hunde erlaubt sind, finden Sie hier.

Sicher unterwegs: In der ERGO Kfz-Versicherung kann die Haustier-Mitfahrversicherung als Zusatzleistung gewählt werden. Mit diesem Paket werden die Behandlungskosten bis zu 2.500 Euro für jedes mitfahrende Haustier bei einem selbst verschuldeten Unfall übernommen.

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