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Richtiges Verhalten bei Wild auf der Straße

Vor allem im Herbst steigt die Unfallgefahr mit Wildtieren. Alle sieben Minuten findet ein Verkehrsunfall mit Wildtieren statt.

Vor allem im Herbst steigt die Unfallgefahr mit Wildtieren. Im vergangenen Jahr wurden dabei 310 Personen verletzt (Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit, Versicherungsverband VVO und der Dachverband "Jagd Österreich"). Wie sollten Sie sich am besten verhalten, wenn ein Wild Ihre Fahrbahn quert? Oder es tatsächlich zu einer Kollision kommt?

Herbst besonders gefährlich

Besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sind die Tiere verstärkt unterwegs. Die meisten Unfälle ereignen sich zwischen 5 und 7 Uhr morgens bzw. zwischen 20 und 23 Uhr abends. Grundsätzlich ist aber zu jeder Zeit mit derartigen Unfällen zu rechnen.

Sehen Sie das Gefahrenzeichen „Achtung Wildwechsel“, passen Sie bitte Ihre Fahrweise an. Besondere Vorsicht ist auf Landstraßen geboten, hier ereignen sich 77% der Wildunfälle mit Personenschaden. 21% der Unfälle passieren auf Gemeindestraßen.

Die Fahrweise anpassen

Das Gefahrenschild weist auf Strecken mit hohem Wildwechsel-Aufkommen hin. Fahren Sie daher in diesen Bereichen bremsbereit und reduzieren Sie die Geschwindigkeit. Quert ein Tier Ihre Fahrbahn, sollten Sie Ruhe bewahren, umsichtig bremsen und dabei abblenden und hupen. Ist ein Zusammenstoß mit dem Tier unvermeidbar, sollten Sie bei einer Bremsung unbedingt das Lenkrad gut festhalten. Vermeiden Sie riskante Ausweichmanöver, diese sind meist weitaus riskanter als eine Kollision mit dem Tier. 

Nach dem Unfall

Hier gilt wie bei jedem Unfall: Unfallstelle absichern, indem Sie die Warnblinkanlage einschalten und das Pannendreieck aufstellen. Tragen Sie dabei bereits die Warnweste. Versorgen Sie evtl. Verletzte und verständigen Sie die Rettung. Besonders wichtig ist, dass Sie sofort die Polizei verständigen. Diese informiert den zuständigen Jagdaufseher. Dokumentieren Sie den Unfall und melden Sie den Schaden unverzüglich Ihrer Versicherung. Nehmen Sie das verletzte oder tote Tier nicht mit, Sie machen sich sonst strafbar.

Haben Sie eine ERGO Autoversicherung, egal ob Voll-, Superteil- oder Basisteilkasko? Dann können Sie beruhigt sein: Kollision mit Haarwild auf öffentlichen Straßen ist gedeckt.

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