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Richtiges Verhalten bei Wild auf der Straße

Im Herbst steigt die Unfallgefahr mit Wildtieren. Vor allem in der Dämmerung sind Rehe, Hirsche oder Wildschweine verstärkt unterwegs. Fahren Sie zu dieser Zeit besonders vorsichtig.

Etwa alle sieben Minuten findet ein Verkehrsunfall mit Wildtieren statt. Wie sollten Sie sich am besten verhalten, wenn ein Wild Ihre Fahrbahn quert? Oder es tatsächlich zu einer Kollision kommt?

Herbst besonders gefährlich

Besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sind die Tiere verstärkt unterwegs. Daher sind die Dämmerung und die Nachtstunden besonders riskant für einen Wildunfall: In der Zeit zwischen 18 Uhr und 7 Uhr Früh ereignen sich besonders viele Wildunfälle.

Sehen Sie das Gefahrenzeichen „Achtung Wildwechsel“, passen Sie bitte Ihre Fahrweise an. Besondere Vorsicht ist auf Landstraßen und auf neu gebaute Straßen, die durch Waldgebiete führen, geboten, da das Wild seinen gewohnten Wechsel beibehält.

Die Fahrweise anpassen

Das Gefahrenschild weist auf Strecken mit hohem Wildwechsel-Aufkommen hin. Fahren Sie daher in diesen Bereichen vorausschauend, bremsbereit und reduzieren Sie die Geschwindigkeit. Das gilt insbesondere auch für Motorradlenkerinnen und -lenker, für die der Wildwechsel eine besonders große Gefahr darstellt. Beobachten Sie außerdem die Fahrbahnränder. Quert ein Tier die Straße, sollten Sie Ruhe bewahren, umsichtig bremsen und dabei abblenden und hupen. Ist ein Zusammenstoß mit dem Tier unvermeidbar, sollten Sie bei einer Bremsung unbedingt das Lenkrad gut festhalten. Vermeiden Sie riskante Ausweichmanöver, diese sind meist weitaus riskanter als eine Kollision mit dem Tier. 

Nach dem Unfall

Hier gilt wie bei jedem Unfall: Unfallstelle absichern, indem Sie die Warnblinkanlage einschalten und das Pannendreieck aufstellen. Tragen Sie dabei bereits die Warnweste. Versorgen Sie mögliche Verletzte und verständigen Sie die Rettung. Besonders wichtig ist, dass Sie sofort die Polizei verständigen. Diese informiert den zuständigen Jagdaufseher. Dokumentieren Sie den Unfall und melden Sie den Schaden unverzüglich Ihrer Versicherung. Nehmen Sie das verletzte oder tote Tier nicht mit, Sie machen sich sonst strafbar.

Haben Sie eine ERGO Autoversicherung, egal ob Vollkasko, Super-Teilkasko oder Basis-Teilkasko? Dann können Sie beruhigt sein: Kollision mit Haarwild auf öffentlichen Straßen ist gedeckt.

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