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Sicher auf der Skipiste unterwegs

Auf der Skipiste ist das Unfallrisiko besonders hoch. Lesen Sie unsere Tipps, wie Sie auf Skiern sicher unterwegs sind.

Rund 200.000 Menschen verletzen sich jährlich in Österreich beim Sport so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen – davon alleine 37.500 beim Skifahren und 8.600 beim Snowboarden (Quelle: Unfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit). Für eine verletzungsfreie Skisaison gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten:   

1. Fit werden

Fitness schützt am besten vor Verletzungen beim Wintersport. Denn die meisten Unfälle passieren aufgrund von mangelnder Kondition und Fehlern durch Erschöpfung. Daher sollte man sechs Wochen vor dem ersten Mal Skifahren mit dem Ausdauertraining beginnen – laufen, radfahren, Crosstrainer oder Ergometer. Auch Krafttraining und Skigymnastik helfen, den eigenen Körper für die Skipiste fit zu machen. 

Auf der Skipiste sollten Sie sich immer aufwärmen, um die Durchblutung zu fördern. Fünf bis zehn Kniebeugen reichen schon, damit Bänder, Sehnen und Muskeln besser vor Verletzungen geschützt sind.

2. Gute Ausrüstung

Das Um und Auf ist eine gut gewartete Ausrüstung: Einmal im Jahr die Kanten schleifen, die Bindung neu einstellen und den Belag überprüfen lassen. Die Wahl der Kleidung sollten Sie ebenfalls nicht leichtfertig fällen: Alte, wasserdurchlässige Skihosen und dünne Jacken sollten am besten gleich zu Hause bleiben. Ein guter Helm ist heutzutage für jeden Wintersportler Pflicht, denn aufgrund der besseren Präparierung der Skipisten hat sich in den vergangenen Jahren das Tempo auf den Skipisten massiv gesteigert. Das Risiko für Kopfverletzungen ist also um ein Vielfaches höher. Für Snowboarder empfiehlt sich außerdem das Tragen von Hand- und Rückenprotektoren, um die Handgelenke und die Wirbelsäule zu schützen.   

3. Auf den eigenen Körper hören

Skifahren und Snowboarden sind anstrengend, denn es handelt sich dabei um nicht alltägliche Bewegungen. Zusätzlich sind die niedrigen Temperaturen und die Höhenluft zusätzliche Belastungen für den Körper. Daher ist es wichtig, beim Wintersport auf den eigenen Körper zu hören und dessen Grenzen zu erkennen. Wählen Sie daher Strecken, die Ihrem Fahrniveau entsprechen und beachten Sie Ihre Tagesverfassung, auch je nach Wetter und Pistenbeschaffenheit.

Fühlen Sie sich müde? Dann legen Sie eine Pause oder einen Erholungstag ein. Viele Hotels in den Skigebieten verfügen über Wellnessbereiche, wo man wieder Energie tanken kann. Die meisten Skiunfälle passieren am dritten Tag einer Skiwoche und an den Nachmittagen – oftmals, weil die Menschen trotz Erschöpfung weiterfahren. Hört man auf den eigenen Körper, so kann man dieses Risiko reduzieren.

4. Richtige Ernährung

Alkohol und schweres Essen in der Mittagspause machen müde und senken die Konzentrationsfähigkeit, was wiederum das Unfallrisiko erhöht. Achten Sie also auf die richtige Ernährung während des Skitags! Après-Ski sollte, wie der Name schon sagt, wirklich nur „nach“ dem Skifahren gemacht werden. Wenn schon am Berg, dann am besten mit der Gondel ins Tal fahren und nicht auf den zwei Brettern.

Der Internationale Skiverband nennt außerdem zehn Punkte, die weltweit als Maßstab für ordentliches Verhalten auf der Piste gelten: FIS Verhaltensregeln

Sollte doch etwas auf der Skipiste passieren, sind Sie mit einer privaten Unfallversicherung vor den finanziellen Folgen eines Freizeitunfalls geschützt. Damit sind auch die Kosten für den Abtransport durch den Akia oder Hubschrauber gedeckt, die sonst nicht von der Sozialversicherung übernommen werden.

Bei ERGO gibt es außerdem eine Bergungskostenversicherung, die direkt über die ERGO Website oder die Alles Klar! App für 1,2,3,7 oder 14 Tage – also ideal für einen Skiurlaub – abgeschlossen werden kann. Mit der Bergungskostenversicherung sind die Kosten für Suche, Bergung und Rettung nach einem Unfall gedeckt. Das Besondere: Schon eine Stunde nach Abschluss ist man versichert und kann so auch zum spontanen Skitag aufbrechen.

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