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Die PECH-Regel: Schnell helfen bei Sportverletzungen

Knacks, aua! Es kann ganz schnell passieren: eine Sportverletzung. So helfen Sie richtig.

Sportverletzungen können jeden treffen, vor allem dann, wenn unzureichend aufgewärmt wurde, die Schuhe alt sind und keinen guten Halt mehr bieten oder die eigenen Grenzen überschätzt werden. Auch Fehler bei komplexeren Trainingseinheiten - zum Beispiel beim Kreuzheben im Fitnesscenter - sind ein Grund für Sportverletzungen. 

Wenn was passiert, ist Erste Hilfe immens wichtig. Je nach Schweregrad der Verletzung sollte natürlich sofort entweder die Rettung verständigt oder ein Arzt aufgesucht werden. Nach der PECH-Regel können Sie für's Erste auch schnell selbst helfen. Und die geht so: 

P wie Pause. Natürlich stellen Sie bei einer eigenen oder Verletzung eines Sportpartners die Aktivität sofort ein. Bei Wassersport sehen Sie zu, dass Sie ans Ufer gelangen. 

E wie Eis. Eis und Kälte verringern die akuten Schmerzen. Außerdem werden dadurch Schwellungen und Blutungen vermindert. Und weil kaum jemand beim Sporteln Eiswürfel dabei hat, nehmen Sie doch einfach einen kleinen Eisspray mit. Den bekommen Sie im Sportfachhandel. 

C wie Kompression (compression). Legen Sie einen elastischen Verband an. Der darf ruhig ein bisschen fester sitzen, um Schwellungen zu vermeiden - aber natürlich nicht so fest, dass er zusätzliche Schmerzen erzeugt! Im Notfall können Sie eine Kompressionsbinde mit einem T-Shirt oder anderem Stoff improvisieren. Bei Verletzungen am Sprunggelenk kann auch eine fest sitzende Socke verwendet werden. 

H wie Hochlagern. Das bedeutet: Der verletzte Körperteil sollte höher liegen als das Herz. Damit verringert sich der Blutdruck in der betroffenen Gegend. Pochende Schmerzen werden gelindert, Schwellungen klingen ab. 


Die PECH-Regel kann auf äußerliche Verletzungen, Verstauchungen etc. angewendet werden. Für Krämpfe, die ja in den Muskeln stattfinden, ist sie aber nicht geeignet. Krämpfe an Land sind zwar unangenehm, richtig gefährlich sind sie jedoch im Wasser. Da ist schnelle Reaktion gefragt: Der Muskel muss wieder in den normalen Zustand gebracht werden, indem er gestreckt wird. Bei einem Krampf beim Schwimmen oder Tauchen umfassen Sie den betroffenen Fuß und strecken ihn durch. Vorsicht: Schwimmer können dabei mit dem Kopf unter Wasser gelangen. Ruhe bewahren. Diese Bewegung brauchen Sie im Normalfall nur ein paar Sekunden lang auszuführen, bevor sich der Krampf löst. 

Krämpfe können viele Ursachen haben. Sorgen Sie für einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt (genug trinken) und wärmen Sie ordentlich auf, bevor Sie mit der Aktivität beginnen. Treten Krämpfe vermehrt auf, greifen Sie zu Magnesium-Tabletten (gibt es in jedem Lebensmittelgeschäft und Drogeriemarkt). Hilft das alles nichts, dann sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen! 

Unfälle kann man auch bei bester Vorbereitung nicht ganz ausschließen. Gut, wenn Sie im Fall eines bösen Knacks einen starken Partner an Ihrer Seite haben. Mit den Unfallversicherungen der ERGO Versicherung sind Sie rundum versorgt. Wenn Sie besonders schnell sind, jetzt übrigens auch mit einem kostenlosen smarten Fahrradhelm!

Die klassische Unfallversicherung schützt Sie, wenn wirklich was passiert. Und mit unserer Bergungskostenversicherung sind Sie selbst dann vor hohen Kosten geschützt, wenn Sie nur eine Stunde vor Ihrer geplanten Aktivität für 1, 2, 3, 7 oder 14 Tage per Smartphone abschließen

Profitipp! Wir haben eine praktische Grafik für Sie. Einfach diese Seite mit dem Handy ansurfen, Bild herunterladen und in den Notizen speichern. So haben Sie die PECH-Regel immer zur Hand!

 

PECH Regel fürs Handy
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