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So wird Ihr Fahrrad in 5 Schritten frühlingsfit

Schön langsam locken sie wieder, die sonnigen Ausfahrten. Der Frühling ist die ideale Zeit, kräftig in die Pedale zu treten.

Die Tage werden länger, die Temperaturen milder. Zeit, das Fahrrad aus dem Keller zu holen und nach einer gründlichen Überprüfung die vielen schönen Radtouren in Österreich zu erkunden. Dabei steht natürlich die Sicherheit an erster Stelle. Helm ist selbstverständlich, und auch, dass Sie sich die wichtigsten Regeln für Fahrradfahrer im Straßenverkehr noch einmal ansehen.

1. Reinigung

Nach einem langen Winter muss das eigene Bike vom Staub befreit werden. Das geht am besten mit einem sauberen Tuch und etwas Seifenlauge. Schwer zugängliche Teile reinigen Sie am besten mit einer alten Zahnbürste. Achtung: Ihr Fahrrad ist kärcherfreie Zone. Der presst Staub und Schmutz in die Radlager. 

2. Ölen, ölen, ölen

Nach einer längeren Pause sind viele Lager und Naben ausgetrocknet. Fetten Sie das Lenkkopflager und die Radnaben ordentlich ein. Sind diese Teile leichtgängig und geräuschlos, passt alles. Das Fett schützt außerdem vor Rost! 

3. Bremsen

Wahrscheinlich der wichtigste Teil dieser Aufzählung. Prüfen Sie die Bremsen auf ihre Funktion. Checken Sie die Bremssattel auf Abnutzung und machen Sie einige Testbremsungen auf ungefährlichem Terrain. Hohe Geschwindigkeiten sind hier von Vorteil. 

Bei hydraulischen Scheibenbremsen testen Sie die Funktion, indem Sie nur eine betätigen und das Fahrrad mit dem anderen Ende nach oben ziehen. Halten Sie etwa eine Minute. Wenn die Bremsleistung nachlässt oder der Bremshebel zu leicht zu weit angezogen werden kann, suchen Sie bitte eine Fachwerkstätte auf. Achtung: Waschen Sie sich vorher die Hände sehr gründlich, da das Fett aus Punkt 2 die Bremsleistung dramatisch verringern kann! 

4. Kettenreinigung

Die Kette muss nach jedem Winter gereinigt und frisch geölt werden. Ziehen Sie sie dafür über ein sauberes Tuch, bis keine Ölspuren mehr zu sehen sind. Für die Zwischenräume kann wieder die Zahnbürste zum Einsatz kommen. Danach ölen Sie die Kette - dafür gibt es spezielle Öle im Fachhandel. 

Genauso verfahren Sie auch bei der Kassette und den Zahnrädern der Gangschaltung. Die brauchen Sie übrigens nicht extra zu ölen, das erledigt die Kette. 

5. Gangschaltung überprüfen

Die Gangschaltung ist das Komplizierteste an einem modernen Fahrrad. Machen Sie eine Sichtprüfung, ob offensichtliche Schäden vorhanden sind. Fahren Sie ein paar Runden auf ungefährlichem Terrain und prüfen Sie, ob die Schaltung einwandfrei funktioniert. Die Kette sollte so gut wie lautlos von einem Zahnrad aufs nächste springen. Lautes Krachen oder wenn die Kette automatisch ohne Ihr Zutun umspringt sind Zeichen, dass sich eine Fachwerkstätte mit dem Bike beschäftigen sollte. 

Alles fit? Dann geht's jetzt los! Doch halt! Bevor Sie sich ins Abenteuer stürzen, lösen wir noch zwei Fragen auf: 

1. Darf ich auf Forststraßen fahren? 

Immer wieder führen Mountainbikes auf Forststraßen zu Diskussionen. Das muss nicht sein, denn die Rechtslage ist eindeutig: Die Forststraße gehört dem Waldbesitzer. Erteilt dieser eine Fahrerlaubnis, ist das Befahren erlaubt (für Einzelpersonen oder allgemein, etwa durch Beschilderung). Gibt es diese Erlaubnis nicht, können Klagen die Folge sein. 

Die österreichischen Bundesforste erlauben das Mountainbiken nur auf gekennzeichneten Strecken (das sind über 2.200 Kilometer). Aus Rücksicht gegenüber Wild und anderen Waldbewohnern ist es nur zu bestimmten Zeiten erlaubt: im März und Oktober von 9:00 bis 17:00 Uhr, im April und September von 8:00 bis 18:00 Uhr und von Mai bis August von 7:00 bis 19:00 Uhr.

2. Welche Versicherungen machen Sinn?

Natürlich eine umfassende Fahrradversicherung. Umso teurer das Bike, desto ärgerlicher ist es, wenn ihm etwas zustößt. Wenn Sie gerne auf abenteuerlichen Wegen unterwegs sind, sollten Sie auch eine ERGO Bergungskostenversicherung andenken. Diese schließen Sie in wenigen Minuten für 1, 2, 3, 7 oder 14 Tage ab. 

Und jetzt: Viel Spaß!

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