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Sport im Sommer – ja oder nein?

Wer trotz Hitze sporteln möchte, muss auf seinen Kreislauf achten. Hier ein paar Dinge, die man berücksichtigen sollte.

Sommer und Sport – passt das zusammen? Wir sagen Ja! Der Sommer ist die schönste Jahreszeit, um draußen Sport zu machen. Nach stundenlangem Sonnenbaden und gemütlichem Grillen mit Freunden tut dem Körper ein wenig Sport zum Ausgleich richtig gut. Doch was muss man dabei beachten, um den Kreislauf zu schonen?

Zur richtigen Zeit trainieren:

„Morgenstund‘ hat Gold im Mund“- ein Sprichwort, das für Sport im Sommer absolut zutrifft. Zwar kostet es dem einen oder anderen Langschläfer ein wenig Überwindung, das Bett früh für eine Runde Joggen oder Radfahren zu verlassen, jedoch wird das frühe Aufstehen mit einem guten Start in den Tag belohnt. Morgens lässt sich die kühle, frische Luft genießen und man schont Kreislauf und Herz. Laue Abendstunden eignen sich ebenfalls bestens, um sich nach einem heißen Tag auszupowern.

Viel trinken:

Vor allem bei hohen Temperaturen ist es sehr wichtig, vor und nach dem Training viel zu trinken. Dabei sind Wasser und verdünnte Säfte in Zimmertemperatur ideal, um die Reserven wieder aufzuladen. Vor dem Sport nur kleinere Mengen an Flüssigkeit zu sich nehmen! Sollte das Training länger als eine Stunde dauern, empfehlen wir, eine Trinkflasche mitzunehmen.

Richtige Ernährung:

Im Sommer verliert der Körper beim Schwitzen nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Elektrolyte. Daher sollte Sie besonders vitamin- und mineralienreiche Lebensmittel zu sich nehmen. Für zwischendurch eignen sich Obst und Gemüse gut als kleine Stärkung und versorgen den Körper mit den nötigen Vitaminen und Ballaststoffen.

Atmungsaktive Bekleidung:

Ein ärmelloses T-Shirt und kurze Shorts sind für sportliche Aktivitäten im Sommer ausreichend. Gerade bei hohen Temperaturen empfiehlt es sich, leichte, lockere und luftige Kleidung zu tragen, damit die Haut atmen kann. Achtung! Die Stellen, an denen der Körper nicht mit Kleidung bedeckt ist, unbedingt mit wasserfester Sonnencreme (hoher LSF) eincremen.

Pralle Sonne vermeiden:

Vor allem Ausdauersport sollten Sie im Schatten – in Wäldern oder Parks – betreiben. Tragen Sie eine passende Kopfbedeckung und verwenden Sie Sonnencreme. Sport im Wasser ist nicht nur für die Gelenke sehr schonend, sondern bietet auch eine willkommene Abkühlung.

Sommerplan erstellen:

Ein guter Tipp ist es, sich einen eigenen Trainingsplan für die heiße Jahreszeit zu erstellen. Dabei ist es ratsam, bei körperlichen Beschwerden das Pensum zu reduzieren oder auf andere Sportarten umzusteigen. Oft bietet der Urlaub eine gute Möglichkeit, neue Sportarten auszuprobieren. Erholung am Strand oder in den Bergen ist gut mit Schwimmen, Radfahren oder Wandern kombinierbar. Die richtige Balance darf dabei nicht fehlen, um sich wohlzufühlen und keine Überanstrengung zu empfinden. Eventuell sollte man kürzere Einheiten, leichtere Strecken oder weniger Wiederholungen planen. Denn der Körper ist im Sommer durch die hohen Temperaturen mehr gefordert und zeigt schnell Symptome der Überbelastung (Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen). Falls es wirklich zu solchen Symptomen kommt: Ab in den Schatten und „Ruhe geben“. Viel trinken und Beine hochlagern, dann erholt sich der Körper rasch wieder.

Pausen einplanen:

Um solche Überanstrengungen zu vermeiden, sollten Sie gezielt Trainingspausen einplanen und sportfreie Tage einlegen. Nach dem Sport benötigt der Körper genügend Zeit für die Regeneration und viel Flüssigkeit. Vermeiden Sie körperliche Belastung direkt vor dem Schlafengehen, um einen erholsamen Schlaf zu genießen.

Ozonwerte checken:

Mit der Temperatur kann auch die Ozonkonzentration in der Atemluft steigen. Diese Abgaskonzentration schränkt die Lungenfunktion ein und reizt die Schleimhäute, infolge können sogar Kopfschmerzen ausgelöst werden. Die geringste Konzentration ist in den Morgenstunden vorzufinden, die höchste Konzentration zwischen 16 und 17 Uhr.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Training!

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