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Tipps für Fahrradpendler

Wer Staus umgehen, dem Körper etwas Gutes tun und die Umwelt schonen möchte, nutzt immer öfter das Fahrrad für den täglichen Arbeitsweg. Mit diesen 5 Tipps kommen Sie stressfrei und sicher ans Ziel.

Das Fahrrad als klimafreundliches Fortbewegungsmittel des täglichen Lebens erfreut sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Alleine in Wien nahm der Fahrradverkehr 2019 um ganze 2,5 Prozent zu und erreichte am Opernring, der Straße mit dem meisten Radverkehr der Stadt, neue Rekorde: 1,6 Millionen Radfahrende wurden von der dort befindlichen Radverkehrszählstelle erfasst. Tendenz steigend.

Das Fahrrad dient aber längst nicht nur für schnelle Erledigungen in der Nähe oder Freizeitausflüge am Wochenende. Immer mehr Pedalistinnen und Pedalisten verbinden das Nützliche mit dem Guten und radeln zur Arbeit. So wird der Arbeitsweg zum Ersatz für das Fitnesscenter und das Klima wird dabei auch noch geschont.

Diese 5 Tipps sorgen dafür, dass auch Sie stressfrei und sicher am Ziel ankommen. Probieren Sie es aus!

1. Der Weg ist das Ziel

Auch wenn Sie Ihren Arbeitsweg mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln schon hunderte Male gefahren sind, vom Fahrrad aus sieht die Welt oft ein bisschen anders aus. Der schnellste ist nicht immer der sicherste Weg und mit dem Fahrrad lässt sich so manche Abkürzung nutzen, die dem Auto verwehrt bleibt. Spezielle Navigationsapps fürs Fahrrad, wie z. B. von Bike Citizen, helfen die passende Route zu finden, indem sie unter anderem Fahrradwege entlang der Route oder Einbahnausnahmen für Radfahrende miteinbeziehen. Am besten nehmen Sie sich bei den ersten Fahrten etwas mehr Zeit und erkunden die Strecke, die am besten zu Ihnen passt.

2. Hauptsache auffallen

Laut Fahrradverordnung müssen an Fahrrädern Rückstrahler nach vorne, nach hinten, seitlich und an den Pedalen montiert sein. Bei schlechter Sicht oder Dunkelheit müssen zusätzlich Vorder- und Rücklicht mitgeführt werden. Man könnte meinen, dass man im Straßenverkehr damit kaum übersehen werden kann. In der Realität sieht das aber oft anders aus. Daher ist es umso wichtiger für die eigene Sichtbarkeit zu sorgen. Das kann, muss aber nicht immer gleich die Warnweste sein. Mittlerweile bieten viele Herstellerinnen und Hersteller stylische und businesstaugliche Kleidung, Taschen und Ausrüstung (Helme, Hosenbänder, etc.) mit reflektierenden Eigenschaften an. Wer auf sein liebstes Kleidungsstück dennoch nicht verzichten will, kann es mit speziellem Reflektionsspray zum „Leuchten“ bringen. Mit dem nächsten Waschgang verschwindet der Spray wieder rückstandslos.

3. Dem Wetter trotzen

Fahrradfahrerinnen und -fahrer, die bei strömendem Regen oder Eiseskälte unterwegs sind, ernten oft mitleidige Blicke der anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Dabei ist man mit der richtigen Kleidung, trotz Witterung, oftmals sehr komfortabel unterwegs. Für die warmen Sommermonate reicht es meistens eine leichte Regenjacke und sogenannte Rainlegs mitzuführen. Letztere werden zusammengebunden und wie ein Gürtel um die Hüfte angelegt. Kommt man während der Fahrt in den Regen, rollt man die Rainlegs einfach bis über die Knie aus und bindet sie an der vorgesehenen Stelle zusammen. Ein - nicht mehr ganz so geheimer - Tipp bei Alltagsradlerinnen und -radlern ist übrigens Bekleidung aus Merinowolle. Die Wolle des Merinoschafs wärmt im Winter, kühlt im Sommer und wirkt antibakteriell als auch geruchshemmend.

4. Platz machen

Laptop, Notizbuch, Akten, Jausen-Sandwich, Trinkflasche, Schlüssel, Handy, … je nach Beruf und Arbeitsalltag muss mehr oder weniger mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz transportiert werden. Ein Rucksack scheint dafür oft die beste Lösung. Der Nachteil daran: Unter dem Rucksack beginnt man schneller zu schwitzen und schweres Gepäck wirkt sich ungünstig auf die Haltung aus. Besser geeignet, und mittlerweile nicht weniger stylisch, sind Hinterradtaschen. Sogenannte Office Bags können mit Features wie einem Laptopfach punkten und lassen sich von klassischen Umhängetaschen kaum unterscheiden. Wer am Nachhauseweg noch Einkäufe erledigen will, greift zur Tasche mit praktischem Rollverschluss. Diese lässt sich stufenlos erweitern, je nachdem ob man viel oder wenig Gepäck mitführt.

5. (Keine) Schraube locker

Ganz gleich ob man eine größere Tour macht oder den kurzen Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad zurücklegt: Es kommt der Moment, an dem etwas zu reparieren ist und man Werkzeug braucht. Im besten Fall schafft man es noch bis ans Ziel, aber wenn sich die Reparatur nicht verzögern lässt, ist es gut, sich direkt vor Ort helfen zu können. Eigene kleine Multitools für Fahrräder sind die perfekte Lösung für unterwegs. Eingeklappt sind sie oft nicht größer als ein Taschenmesser, im Inneren beherbergen sie aber die gängigsten Schraubenschlüssel und je nach Ausführung Spezialwerkzeug für Fahrräder, wie Nippelspanner und Kettenhaken. Lockersitzende Schrauben sind im Handumdrehen wieder angezogen und die Fahrt kann fortgesetzt werden.

So gut man aber auch vorbereitet ist – passieren kann immer etwas. Deshalb bietet Ihnen die ERGO Fahrradversicherung im Falle des Falles optimalen Schutz. Einfach berechnen und direkt online abschließen.

Gute Fahrt!

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