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Urlaubszeit: Wohin mit dem Haustier?

In der Sommerzeit stellt sich für viele Tierhalter die Frage nach der Urlaubsbetreuung für den geliebten Vierbeiner.

Österreich ist das Land der Tierliebhaber: Laut Statistik Austria haben mehr als 1,4 Millionen Haushalte mindestens ein Haustier. Hunde und Katzen zählen dabei zu den beliebtesten Vierbeinern als Mitbewohner. Wenn es aber nun im Sommer für Herrchen oder Frauchen „ab in den Urlaub“ heißt, kann das vierbeinige Familienmitglied oft nicht mitkommen. Für viele stellt sich die Frage nach der optimalen Urlaubsbetreuung für die geliebte Fellnase – dabei gibt es verschiedenste Möglichkeiten:

Familie, Freunde oder Bekannte

Die Möglichkeit, die am öftesten in Betracht gezogen wird, ist die Ferienbetreuung des Vierbeiners durch die Personen, die uns selbst am nächsten sind. Freunde, Familie und Bekannte kümmern sich meistens gerne um das Haustier, sofern es eine Unterbringungsmöglichkeit gibt und genug Zeit für die Tierbetreuung vorhanden ist. Da Katzen einen Ortswechsel ohnehin nicht mögen, ist es hier oft ausreichend, regelmäßig bei den Stubentigern – wenn sie paarweise gehalten werden – vorbeizuschauen, zu füttern und natürlich zu streicheln. Ein Hund sollte auf jeden Fall während der Abwesenheit des Besitzers woanders untergebracht werden, alleine schon aufgrund des „Gassi gehens“.

Was tun, wenn das (fremde) Haustier bei seiner Urlaubsbetreuung einen Schaden anrichtet? In der Regel greift hier die Haushalt- und Eigenheimversicherung des jeweiligen Verwahrers, Betreuers oder Verfügungsberechtigten. Aber Achtung! Das gilt nicht für Hunde sowie giftige oder exotische Tiere. In solchen Fällen haftet in der Regel der Tierhalter, auch wenn er nicht anwesend ist. Für Hundebesitzer ist es aber in einigen Bundesländern ohnehin verpflichtend, eine spezielle Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.

Hundetagesstätten, Tierpensionen, Tiersitter

Haben Verwandte, Freunde oder Nachbarn keine Zeit oder Kapazitäten für die Tierbetreuung, bieten spezielle Hundetagesstätten oder Tierpensionen eine Alternative. Hier kümmert sich ausgebildetes Personal bestmöglich um die vierbeinigen Familienmitglieder – allerdings gegen entsprechende Bezahlung. Tiersitter können im Gegensatz dazu eine kurzfristige Betreuung des Tieres, etwa bei langen Arbeitszeiten des Herrchen oder Frauchens oder einem Arzttermin, zu günstigeren Preisen anbieten.

Professionelle Hundebetreuer, etwa in Hundetagesstätten, haben in der Regel eine spezielle Berufshaftpflichtversicherung, die im Schadensfall greift.

Plattformen für Tierliebhaber

Eine neue, stetig wachsende Community bestehend aus Hundehaltern und -liebhabern findet sich unter Hundelieb.com. Dort kann man sich als Hundehalter mit Freiwilligen vernetzen, die während des Urlaubs, eines Arzttermins oder einer Dienstreise gerne unentgeltlich auf das Tier aufpassen. Hierbei kommt es vor allem darauf an, dass die Chemie zwischen Hund, dessen Herrchen oder Frauchen und dem Betreuer stimmt. Die Freiwilligen, die keine professionellen Hundesitter sind, sollten aber in jedem Fall darauf achten, dass die Hundehalter über einen entsprechenden aufrechten Versicherungsschutz verfügen.

Für alle, die ihre geliebten Vierbeiner auch im Urlaub nicht missen möchten, bietet ERGO eine Haustier-Mitfahrversicherung an – auch mit kurzen Laufzeiten von drei Wochen. So ist Ihr Liebling auch während der Autofahrt optimal geschützt. Am besten gleich direkt online berechnen und abschließen!

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