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Weihnachten in Asien

In Asien leben überwiegend Buddhisten, weshalb kein christliches Weihnachten wie bei uns gefeiert wird. Aber gefeiert wird trotzdem und zwar ganz im Zeichen der Liebe.

In Japan und China leben überwiegend Buddhisten, weshalb es kein christliches Weihnachten wie bei uns gibt. Weihnachten hatte lange Zeit keine Tradition, mittlerweile hat sich aber eine Weihnachtskultur entwickelt und man hat sich einige westliche Bräuche zum Vorbild gemacht.  

Dekoration

In Japan und China orientiert sich die Dekoration an der nordamerikanischen Weihnacht. Santa Claus, Engel und künstliche Tannenbäume findet man überall auf den Straßen und in Kaufhäusern. In den Geschäften berieseln englische Weihnachtslieder die Kunden. Weihnachtsbäume werden mit hellen Lichterketten versehen - es geht vor allem um den Schmuck und die bunte Beleuchtung der Tanne und weniger um den Baum selbst.

Das Weihnachtsfest

Weihnachten verbringt man in China und Japan nicht traditionell im Kreise der Familie, sondern eher mit seinen Freunden. Es ist vor allem ein kommerzielles Fest - Weihnachtsshopping steht in China an erster Stelle. Die eigentliche Weihnachtsgeschichte sowie die Geburt Jesu kennt kaum jemand. Außerdem ist Weihnachten in diesen Ländern im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest der Liebe und erinnert an den Valentinstag. Oft wird dieser Tag ausgesucht um ein Date auszumachen oder eine Liebeserklärung zu tätigen. Da dieser Tag für Verabredungen bekannt ist, bieten viele Hotels und Restaurants besondere Angebote an. Außerdem finden in der Weihnachtszeit an vielen Orten rauschende Partys statt. Deshalb versuchen gerade Alleinstehende in dieser Zeit jemanden kennenzulernen.

Geschenke von Hoteiosho und Dun Che Lao Ren

Der Weihnachtsmann ist in diesen Ländern keine religiöse Figur, sondern ein Symbol für Liebe und Glück. Seine rote Kleidung wird in China als Glücksfarbe angesehen, weshalb sich der Weihnachtsmann großer Beliebtheit erfreut. In China übernimmt „Dun Che Lao Ren“ oder „Shengdan Laoren“ die beschenkende Rolle. Er steckt in der Nacht auf den 25. Dezember Geschenke in die von den Kindern aufgehängten Strümpfe. In Japan nennt er sich „Hoteiosho“ und stellt eine Mischung aus Weihnachtsmann und Krampus dar. Der Legende nach hat Hoteiosho Augen im Hinterkopf und achtet besonders auf das Benehmen der Kinder.

Weihnachtsessen

Vor einigen Jahren startete Kentucky Fried Chicken eine Werbekampagne in Japan mit dem Namen „Kentucky for Christmas“. Angeboten wurden spezielle Weihnachtsmenüs, die angeblich einem „typischen amerikanischen Weihnachtsessen“ gleichen. Seitdem ist KFC ein fester Bestandteil in der japanischen Weihnachtszeit. Am 24. und 25. Dezember verdienen die Restaurants 20 Prozent ihres Jahresumsatzes. Zu einem typischen Weihnachtsessen gehört in Japan als Nachtisch eine Weihnachtstorte. Sie besteht aus Biskuitteig, der mit Sahne ummantelt und mit Erdbeeren dekoriert wird. In China gibt es kein bestimmtes Weihnachtsmahl.

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